NXT VII - Episode 9

NXT VII – Episode 9
aus der Knochenmühle Berlin


„Dick, Dick, Dick, Dick, Dick, Dick… Dick….Dick“
Die Musik wird immer langsamer, auch das „Dick“ kommt verzögert.
„Dick…………Dick………………Ding“
Die Musik im Hintergrund wir immer leiser, nur noch das „Dick“ ist zu hören, dass sich langsam verändert.
„Ding……………Dong………………Dong…………………………………………………GO NG“
Direkt nach dem Gong schlägt ein Blitz in den Ring ein und wie aus dem nichts stehen zwei Druiden darin. Einer hält eine Fackel in Händen auf der deutlich „FUCKEL“ geschrieben steht. Der andere hält ein Mikro und spricht mit gruseliger Stimme hinein.
„NXT! Was für eine geile Show. Die Show ist so geil, dass sogar die Toten aus ihren Gräbern auferstehen, um sie zu sehen. Aber wie soll es auch anders sein, bei zwei so tollen Hosts.“
Lachen und höflicher Applaus im Publikum.
„Bald sind die Geschicke von NXT nur noch Geschichte. Bald werden die Seelen aufbrechen in die großartige Erfahrung der Mainshows. Und die Erinnerung an NXT wird in Frieden ruhen.“
Plötzlich spricht er wieder in gewohnter Stimme.
„Aber noch nicht jetzt oder? Heute geht es nochmal richtig ab Leute!“
Dick Anderson und Dick Nolan reißen sich ihre Kapuzen vom Kopf, die Halle wird wieder hell und das Publikum laut. Nolan spricht zu Anderson.
„Alter das war gruselig. Halloween kann echt kommen, Dick.“
„Danke, Dick, Aber wir müssen uns ranhalten und den Paten der heutigen Challenge ansagen.“
Nolan scheint nicht gehört zu haben.
„Das war echt krass. Hätte ich nicht gewusst, dass du es bist, ich hätte mir in die Hosen gemacht. Wo hast du das gelernt?“
„Sag mal, hörst du nicht? Unser Pate wird sicher pissed, wenn wir ihn warten lassen.“
Nolan scheint das nicht zu stören.
„Dann erschreckst du ihn halt, dann läuft der eh weg. Ganz ehrlich, Dick. Ich kenne nichts und niemanden, der auch nur ansatzweise so unheimlich reden kann wie du. NIEMANDEN!“
Ein Gong erschallt und die Dicks werden von dichten Nebelschwaden geschluckt als die Graveyard Symphony ertönt und die Fans das Theme des Undertakers mit lauten Jubelrufen untermalen. Der Deadman erscheint dann auch mit seinem bekannt-markant langsamen Schritt in der Halle der Knochenmühle. 
"NXT! Schmiede des Schicksals für aufstrebende Seelen auf dem Weg zu wahrer Größe oder ewigem Vergessen. Ein Ringen um Stärke und Macht! Dies soll Inhalt der letzten Aufgabe von NXT VII sein. Beweist das ihr der Stärkste seid, beweist, das ihr der Mächtigste seid, beweist dies indem ihr eure Konkurrenten euch zum Werkzeug macht. Verschafft euch die Macht über einen eurer Widersacher indem ihr seinen Geist brecht und ihn euch zum Spielzeug macht. Benutzt euren Gegner, manipuliert ihn, erniedrigt ihn! Zeigt dem SAW Universe und mir, dass ihr die Stärksten seid. Was auch immer ihr an diesem Tag mit welchem Opponenten auch immer vor habt, das bleibt euch überlassen, aber wisset, nur die Schwachen beherrschen die Schwachen, die Starken beherrschen alle. Beeindruckt mich und erklimmt den Olymp von NXT in dem eure Widersacher eure Stufen zum Ruhm sind oder scheitert kläglich und ruhet in Frieden!"
Erneut ertönt ein Gong, das Licht der Halle erlischt und als es wieder scheint, ist der Undertaker verschwunden und Dick Nolan zitternd auf den Händen eines ebenso erschrocken wirkenden Dick Anderson. 

"Man darf nie vergessen, dass niemand einem das Wasser reichen kann. Grundsätzlich! Blaues Blut verhandelt nicht."
Das rezitiert Tyson Kidd aus dem Buch von William Regal. Dazu macht er sich auch selbst Gedanken:
"Mhh, das heißt ja auch, dass es ziemlich unfair wäre, mit irgendjemandem Mind Games zu spielen, der mir eh nicht das Wasser reichen kann. Wäre ja auch keine Herausforderung. Dazu hat mir ja keiner was getan. Außer Dylan halt. Aber der wird wohl den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzen. Das war's dann wohl mit meiner Rache. Schade, dass ich immer wieder versagt habe. Moment, das hieße ja, dass ich selbst mein größter Feind bin. Dann müsste ich ja mit mir selbst Mind Games spielen. Eine herausragende Idee. Mhh …"
Tyson scheint zu überlegen und dann dreht er sich plötzlich um und blickt mit einer scharfen Grimasse in den Spiegel, um sich selbst einen Schreck einzujagen. Die Grimasse löst sich und Tyson schaut in sein eigenes nachdenkliches Gesicht:
"Mhh, nein, so funktioniert das nicht wirklich. Ich muss mich anders selbst fertig machen. Irgendwie bin ich schon einigermaßen besorgt, was mir da durch mich passieren könnte."
Nervös an sich selbst entlang schauend, verlässt Tyson vorsichtig sein Zimmer. Als er die Tür schließt sehen wir Dylan, der sich wohl dahinter versteckt hatte. Sein Blick ist siegessicher und ein böses Lächeln lässt sein Mund erkennen. In der Hand hält er ein IPad auf dem eine große Zeitungsüberschrift prangt:
"Übertriebener Polizeieinsatz im Park? Verdächtige freigelassen!"
Dann beginnt er, die Räumlichkeiten von Tyson Kidd umzudekorieren. Das dauert jedoch und wir schalten weiter.

Zeit, einen Blick in das Zimmer der Thunder Buddies zu werfen. Dort finden wir gerade Donald Blake vor, der gerade Schaubilder über die Pferde-Anatomie studiert, als die Tür des Raumes langsam geöffnet wird und Thor, bewaffnet mit einer Tasse und einer Teekanne, eintritt, während er unschuldig vor sich hinpfeift. Dann spricht er Blake:
"Hast du eigentlich schon unsere neue Challenge gesehen?"
Donald wirkt geistesabwesend:
"Nein. Keine Zeit für, ich habe bald eine sehr wichtige Prüfung."
"Verstehe. Tasse Tee? Ist... ähm.. Kamille."
"Ja."
Damit füllt Thor auch tatsächlich das Behältnis und Blake genehmigt sich einen Schluck. Was sich allerdings sehr schnell als schlechte Idee herausstellt, denn plötzlich kippt er von seinem Stuhl und wird von Thor, der absolut nicht überrascht wirkt, auf die linke Schulter geladen.

Die Kamera fängt Paul Pizza ein, der sich durch die Gänge der Knochenmühle bewegt, als wir auf einmal Partymusik hören. Neugierig wie Pizza als Superheld nun mal ist, öffnet er die Tür zum Aufenthaltsraum und wird fündig. Wir sehen jede Menge Menschen, die nichts mit NXT zu tun haben. Darunter auch viele leichtbekleidete Damen die Getränke servieren oder an Stangen tanzen.
"Was ist denn hier los?", fragt sich der einzige Profi-Wrestler aus Niue verwundert. Doch die Antwort kommt prompt.
"Na, eine Party! Was sonst? Und DU mein Lieber, bist herzlich eingeladen!"
Pizza dreht sich blitzschnell um und blickt in die Augen von Emil Sitoci. Dieser klopft Pizza dann auf die Schulter.
"Paul, ich darf dich doch Paul nennen?"
Pizza nickt.
"Ich weiß eigentlich so gut wie gar nichts über euch und das ist schade, weil NXT ja bald zuende ist. Daher dachte ich, ich starte eine Party aber bisher bist du der Einzige, der sich dafür zu interessieren zu sein scheint. Wie ernüchternd..."
"Weißt du, ich...ähm..."
"Du hast recht! Egal! Du bist hier, das ist die Hauptsache, oder?" Hol dir einen Drink und schnapp dir eine Lady und genieß den Abend Paul!"
"Aber ich habe doch eine Familie zuhause, Frau und Kinder...das kann ich nicht machen."
"Verstehe, ist deine Frau denn hier? Da wir ja jetzt Freunde sind, könntest du sie mir doch einfach vorstellen, oder?"
"Nein, sie ist nicht hier...die Kinder, verstehst du..."
"Perfekt! Deine Frau ist nicht hier, wo ist dein Problem? Kennst du Mandy schon?"
"Ähm..."
Blitzschnell verschwindet Emil nach der Vorstellung von Mandy, so dass Paul überhaupt nicht weiter antworten kann.
"Hey Süßer, bist du wirklich ein Superheld?"
"Ähm, ja das bin ich! Der einzige Profi-Wrestler aus Niue und der einzige Superheld bei NXT!"
"Woooooow!", verschlägt es Mandy die Sprache. Paul entschuldigt sich bei Mandy mit den Worten, "Entschuldige bitte, aber ich bin glücklich vergeben!"
Doch dann arbeitet es in Paul. Er denkt hart nach. Wird der Superheld etwa seine Moral endgültig über Bord werfen? Es scheint so, denn er wendet sich der jungen Dame wieder zu.
"Komm Mandy, ein Tänzchen kann nicht schaden, oder?"
"Yeah, tanz mit mir mein scharfer Superheld, wooooohoooo!"
Als die beiden anfangen einen Foxtrot zu tanzen schalten wir besser mal weiter.

Ein spätsommerlicher Tag, draußen vor der Knochenmühle. Jay Briscoe feilt am Basketballkorb an seiner Wurftechnik. Auf einer Bank in der Nähe des Basketballfeldes fummelt Guybrush an seinem Radio, welches er zu seinem Sieg in Episode 7 bekommen hat. Immer wieder kommen Musikfetzen raus, doch der Empfang scheint gestört zu sein. Die Geräusche zerren offensichtlich an Briscoes Nerven, denn immer öfter wirft er daneben und flucht derbe. Plötzlich erschallt soulige Musik aus den Lautsprechern, was Guybrush zu einem kleinen Freudenquieker veranlasst.

(She's fresh)
Exciting, she's so exciting to me
(She's fresh)
Exciting, she's so inviting to me, yeah

Briscoe wirft. Guybrush bekommt den Ball direkt und derart unvermittelt an die Rübe, dass er aufschreit und versehentlich das Radio fallen lässt, welches beim Aufprall ein kleines Geräusch von sterbender Elektronik von sich gibt.
„Mach dieser scheiß Negermusik aus, du Kindergartenpirat.“
Guybrush hat tatsächlich eine kleine Platzwunde an der Stirn und ein dünnes Rinnsal Blut läuft an seiner Schläfe entlang.
„Du kannst ja nicht mal einen Neger von einem Schokokuss unterscheiden, Redneck.“
„Ach, dann erzähl mal, du scheinst ja weit herumgekommen zu sein, dann lass mich doch mal an deiner Weisheit teilhaben.“
„Ein Neger ist ein Schokoüberzug auf einem Softeis und...“
Weiter kommt Guybrush nicht, denn Briscoe lacht laut los.
„Weißt du, Pirätchen, wenn du nicht so strunzendumm wärst, dann wärst du amüsant. So hingegen bist du nur noch peinlich. Erinnerst du dich an Ignition #65? Ich hab dich einfach nur zerstört.“
„Jeder hat mal einen schlechten Tag, du Schienbeinschoner. Glaub mir, eine bessere Methode ein Objekt zu studieren als es einfach mal auszuprobieren, gibt es nicht. Ein Rematch wäre DIR peinlich.“
„Und du glaubst, du hättest dazugelernt? Was denn, Schnürsenkel binden?“
„Vor NXT war ich gut. Jetzt bin ich besser. Du hingegen – dir fehlt einfach alles. Sogar Richochet hat mehr Stil als du.“
„Stil ist keine Frage des Geldes, Malzbiertrinker. Man hat ihn oder man hat ihn nicht.“
„Insbesondere die letzte Aussage kannst du ja bestätigen, König der Sinnlosen.“
„Weißt du, Sparrowklon, was der Unterschied zwischen dir und dem Invisible Man ist?“
Guybrush stutzt und zuckt die Schultern.
„Vom Invisible Man ist seit acht Episoden mehr zu sehen als von dir Vollversager. Das Rematch bekommst du. Und zwar bald.“
Mit einem letzten Tritt auf das Radio verlässt Briscoe triumphierend die Szene, einen sprachlosen Guybrush hinter sich lassend. Dieser hebt seinen zerstörten Preis auf und verzieht traurig sein Gesicht. Die Regie schaltet weiter.

Eine nicht ganz so gut beleuchtete Sporthalle. Viele korpulente, und auch ein paar muskulöse, Männer stemmen Gewichte in olympisch bekannter Manier in die Höhe. die Kamera zoomt auf zwei Personen, die aufgrund ihrer Kleidung herausfallen, denn die Kleidung erinnert an die von Konditoren. Die Personen sind Martin Bread und Steven Butter. Zwischen den beiden steht ein etwas korpulenterer Mann mit kurzen blonden Haaren und Vollbart. Martin spricht in Richtung Kamera:
"Guten Morgen. Wir sind hier in den Trainingshallen des Berliner Gewichtheber- und Kraftsportverband e.V. für unsere Challenge. Steve und ich werden ein für alle Male klären, wer von uns der stärkste im Team ist. Mit freundlicher Genehmigung des Vereins."
Jetzt spricht Steven:
"Der Weltrekord in unserer Gewichtsklasse liegt bei 263kg. Mal schauen wie weit wir kommen. Vielen Dank auch an Matthias hier, der als Schiedsrichter fungieren wird."
Matthias spricht:
"Wir entscheiden den Wettkampf im üblichen 'Umsetzen und Stoßen'. Zuerst wird das Gewicht auf Schulterhöhe umgesetzt und dann über den Kopf mit komplett ausgestreckten Armen ausgestoßen. Dabei müssen die Beine am Ende parallel zueinander stehen. Wir beginnen mit 180 Kilo. Jeder hat drei Versuche für einen vernünftigen Versuch."
Es folgt eine kleine Montage, wie Bread und butter abwechselnd die Gewichte stemmen. 180 Kilo, 185 Kilo, 190 Kilo, 192 Kilo. Jedes Mal stellen sich beide exakt gleich an. Es gelingt ihnen das Gewicht zu stemmen, zuerst beim ersten Versuch, bei 192 Kilo erst im zweiten Versuch. Die beiden reden kurz mit Matthias und dann wird das Gewicht auf 220 Kilo gesetzt.
Die Montage setzt sich fort. Und fast schon zu erwarten, scheitern beide bei 220 Kilo.
Steve klopft Martin auf die Schulter:
"Wir lösen das anders."
Es wird weiter geschaltet.

Uns bietet sich nun ein mehr als ungewöhnliches Bild, denn vor der Kamera pendelt eine alte, goldene Taschenuhr von links nach rechts und wieder zurück. Dann ertönt eine mysteriöse Stimme. Oder zumindest versucht sie verzweifelt, geheimnisvoll zu klingen, denn es ist komplett rauszuhören, dass Mr. 450 mehr als schlecht seine Stimme zu verstellen versucht:
"Er ist unser aller Retter."
Glitzersterne, wie man sie auch von Karneval kennt, fliegen hinter der Uhr durch das Bild. 
"Er ist die Hoffnung und das Licht."
Eine Legotardis rauscht im Hintergrund vorbei.
"Er ist nicht alleine, denn seine Begleiterin kann uns allen Kraft verleihen."
Ein Stück Käse.
"Er ist der, für dessen Macht wir alle Wrestling betreiben sollten."
Eine Nachbildung des Initial Ignition-Titles.
"Er ist... Aua."
Den Rest des Satzes werden wir wohl nie erfahren, denn dieser geht in einem Aufschrei des Schmerzes unter. Oder genauer gesagt sogar in einem doppelten Aufschrei, denn auch Aerostar bekundet lautstark sein Leid, während die Uhr zu Boden fällt. Dann hören wir aber, während die Kamera einfach eine weiße Wand filmt, plötzlich nochmals Aerostar, dessen Stimme mehr als brüchig klingt:
"Er... er.. hat uns gefunden."

Wir sehen Tyson Kidd. Er geht besorgt durch die Kantine der Knochenmühle.
"Noch ist nichts passiert. Aber wer weiß, was ich mir selbst antun werde. Ich muss auf der Hut sein."
Er sieht sich um und sieht daher nicht, dass jemand Joghurt vor ihm auf den Boden getropft hat. Einen fatalen Schritt später schlittert Tyson Kidd dahin, fällt nach hinten über und knallt mit dem Schädel auf den harten Boden auf. Kurz scheint er das Bewusstsein zu verlieren. Einen Schnitt später sitzt er inmitten einer Menschentraube und wirkt verwirrt:
"Was ist passiert? Ich kann mich an nichts erinnern, außer daran dass ich mich selbst fertig machen soll. Moment Mal..."
Seine Miene hellt sich auf.
"Habe ich mich etwa selbst KO geschlagen, um mich nicht mehr an meine Machenschaften zu erinnern? Wenn das mich nicht fertig macht, weiß ich auch nicht."
Tyson schubst seine Helfer von sich und schreitet freudig davon.

Der Eingang des Waldhochseilgarten Jungfernheide in Berlin ist der Ort, an dem sich nun ein Kameramann einfindet und der Grund dafür ist ein Guter, denn Thor kommt gerade vor dem Eingang der Anlage an. Wo er offenbar auch schon erwartet wird, denn plötzlich kommt Russell, der alte Widersacher von Donald Blake, auf ihn zugelaufen und schüttelt seine Hand, bevor der Gott des Donners Blake auf dessen Beine stellt. Dann ergreift Russell das Wort, während er Blake vor den Augen herumschnipst:
"Auf welchen Drogen ist der denn?"
"Ist das wirklich wichtig?"
"Ja. Wie soll ich mit ihm zusammen den Partnerkurs absolvieren, wenn er derartig fertig mit der Welt ist?"
"Verdammt. Moment."
Sagte er und verpasste Donald eine mehr als saftige Ohrfeige, die den Studenten auch erstmal zu Boden schickt. Immerhin scheint dieser dadurch aber wieder zu sich gekommen zu sein, denn er steht von selber wieder auf. Wobei er auch direkt Russell erblickt, diesen fassungslos anguckt und dann Thor etwas zur Seite zieht, um mit diesem unter vier Augen reden zu können:
"Was macht der schon wieder hier?"
"Ich habe ihn eingeladen."
"Wie bitte? Ich muss mich verhört haben."
"Nein. Ihr werdet zusammen den Partnerkurs bezwingen, wonach du merkst, was ein guter Freund Russell dir sein kann."
Donald nickt knapp:
"Alles klar. Aber vorher noch eine Sache."
"Welche Sache?"
Die Antwort auf diese Frage dürfte Thor gar nicht gefallen, denn auf einmal tritt Donald Blake ihm mit Vollgas in die Kronjuwelen, woraufhin der Ase sofort zu Boden geht. Dann marschiert Blake zu Russell hinüber und knurrt diesen an:
"Verpiss dich!"
"Ab.."
"Jetzt!"
Tatsächlich tritt Russell nun freiwillig den Rückzug an, während sich Donald neben Thor kniet:
"Während meiner Schulzeit wurde ich von Russell herumgeschubst, wie es ihm gefiel. Bei NXT hat mich unter anderem Richochet fertigemacht. Und doch war ich blind für die eigentliche Wahrheit: Du bist der schlimmste Bully von allen. Du hast mich regelmäßig niedergeschlagen, betäubt oder mir anderweitig deinen Willen aufgezwungen. Du hast mich Dingen und ganz besonders Russell ausgesetzt, mit denen ich nichts zu tun haben wollte. Du bist nicht mein Freund, sondern mein Problem. Du und ich, wir sind Geschichte."

„Ich habe einem Frevler seine gerechte Strafe gebracht!“
Bilder der ersten Challenge in Wacken tauchen auf dem Bildschirm auf.
„Ich habe dem ungebildeten Publikum die Pracht der altägyptischen Kultur nähergebracht!“
Der Palast in Theben wird gezeigt, danach das Grab eines alten Pharaos.
„Ich habe Räuber, Mörder, Ketzer ihrer gerechten Strafe zugeführt!“
Bilder der dritten sowie der achten Challenge werden eingespielt, von der Köpfung der Ketzer sowie der Spiele, die Pharao Atem mit Verbrechern veranstaltete und der darauf folgenden Dienerschaft des Siegers.
„Ich war gütig, ich war mächtig, ich war genadenlos, ich war alles, was ein Pharao sein muss! Selbst die Kultur eurer eigenen Stadt habe ich euch nähegebracht! Und doch scheint es den Steves von Berlin nicht zu reichen.“
Nun sehen wir Pharao Atem in seinem Zimmer, hinter ihm drei seiner Diener. Der Pharao spricht in die Kamera:
„Meine dieswöchige Aufgabe soll es sein, Kopfspielchen zu treiben. Doch anscheinend haben die Frevler da oben nicht aufgepasst, denn ich habe diese Aufgabe bereits vor einigen Wochen gelöst. Doch ich glaube, ich muss da euer Gedächtnis etwas auffrischen: Seht selbst!“
Wie bei den zuvor gezeigten Szenen handelt es sich auch hier um eine Challenge, die wir bereits gesehen haben. Genauer gesagt in NXT Episode 5, als Atem Guybrush zu sich in seinen Palast einlud. Guybrush gab seine Künste im Beleidigungsfechten zum Besten, als sich Atems Miene verfinstert und er seine Diener rappend dazu auffordert, ihm Guybrushs Kopf zu besorgen, nur um im nächsten Moment schallend aufzulachen. Damit endet diese Szene auch bereits wieder und wir sehen wieder Atem in seinem Zimmer:
„Dies ist somit mein Beitrag zur dieswöchigen Challenge. Dies mag euch gefallen oder auch nicht, doch dies ist der Will der Götter, des Gottes, des Pharao!“
Damit endet dieser kleine Einspieler auch schon.

Wir sind zurück auf der Privatparty von Emil Sitoci und dieser hat Spaß ohne Ende. Aber von Paul Pizza fehlt jede Spur, ebenso von Mandy. Emil bemerkt dies und grinst.
"Das war viel zu leicht. Wenn das seine Alte mitbekommt hab ich was gegen ihn in der Hand. Challenge erfüllt!" 
Doch auf einmal springt die Tür auf und Paul Pizza stürmt mit einem Umschlag in den Raum.
"Hey Paul, da bist du ja wieder. Wo hast du Mandy gelassen? Ihr habt die Polonaise verpasst..."
"Emil, du hältst dich für ganz besonders schlau, oder? Aber du hast verloren! Ich habe nämlich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Haha, ich hab Mandy nach Hause gefahren und bin artig geblieben, weil ich meine Frau liebe. Deine Falle ging nach hinten los! Nicht nur ist deine Challenge damit gescheitert, sondern vielmehr habe ich meine eigene damit erfüllt; indem ich dir gezeigt habe, dass deine Methoden Grenzen haben. Mich führst du nicht so leicht hinters Licht! Ich habe dir widerstanden und dich damit bis auf die Knochen blamiert, denn du bist ein schlechter Mensch, Emil Sitoci! Du vergnügst dich mit anderer Leute Frauen, du treibst wilde Spielchen mit den Herzen armer Frauen und du betrügst Männer mit deiner Show, die du hier abziehst. Aber ich habe dich entlarvt, besiegt, demaskiert, als... naja, als Emil Sitoci! Haha!"
Triumphierend hüpft der Superheld davon, während Emil Sitoci verwundert zurück bleibt.
"Also seine Challenge war, NICHT mit der Frau zu schlafen? Meint er das ernst?"
Die Musik setzt ein und die Party geht weiter als wäre nichts gewesen.

Wie auch schon die letzten Wochen stehen wir wieder einmal vor dem berüchtigen Ein-Mann-Zimmer Nr. 5 der Knochenmühle. Auch wenn sich darin zwei Betten befinden, so ist doch immer nur einer der beiden Bewohner dort zu finden. Doch diesmal erblicken wir eine neue Person, die diesen Raum verlässt. Um wen es sich handelt, können wir jedoch leider nicht erkennen, eine Maske verdeckt sein Antlitz. Als er den Kameramann erblickt, nimmt er schnell Reißaus. Dieser will ihn verfolgen, doch kaum hat er das Gebäude verlassen, ist der maskierte Mann wie vom Erdboden verschluckt. Verdutzt will der Kamermann die Kamera ausschalten, als er im Eingangsbereich der Knochenmühle Bobby Roode erkennen kann. Dieser ist mit dem mittlerweile wohl berühmtesten Mitarbeiter der Knochenmühle am Reden, dem Statistiker Mr. Schmidt.
„Mr. Schmidt, da die Leiter der Knochenmühle mich als einen sehr bedachten Mann und eigentlich würdigen Firmenleiter erlebt haben, haben Sie mich, da sie wissen, dass Sie und ich uns etwas besser verstehen, damit beauftragt, Ihnen diese traurige Nachricht zu übermitteln: Leider hat die Knochenmühle keinen Platz mehr für Statistiken – es sind harte Zeiten, da müssen wir alle sparen – und daher muss ich Ihnen verkünden, dass Sie gefeuert sind. Sie sollen heute noch Ihr Büro räumen, alles weitere wurde Ihnen schriftlich an Ihre Anschrift gesendet. Es tut mir wirklich Leid, Mr. Schmidt.“
Roode lässt diesen nun stehen und gibt dem Kameramann ein Zeichen, ihm zu folgen. Während des Abgangs sehen wir noch, wie Schmidt in sich zusammensackt. Bobby Roode begibt sich nun schnurstracks auf sein Einzelzimmer, in welchem er in schallendes Geläschter ausbricht.
„Ich hoffe, er wird mir nicht böse sein, wenn er den Brief liest, der zuhause auf ihn wartet.“
Dann wendet er sich grinsend an die Kamera:
„Natürlich ist er nicht gefeuert, das war nur meine glorreiche Challenge für diese Woche. Als würde man einen Statistiker rauswerfen, wer macht denn sowas Verrücktes? Jedenfalls... Wartet mal kurz.“
Scheinbar hat er auf seinem Tisch etwas entdeckt, denn er begibt sich zu diesem. Und tatsächlich, auf dem Tisch liegt ein Brief, doch was auf dem Kuvert geschrieben steht, können wir nicht erkennen. Roode nimmt ihn auf und schaut sich dieses an. Vollkommen geschockt vom Aufdruck des Kuverts reißt er den Brief auf und beim Entnehmen des Schreibens fliegt ein Zettel auf den Boden. Roode liest sich das Schreiben durch, und mit jeder Zeile, so scheint es, wird sein Gesicht freudiger und freudiger. Er bemerkt den am Boden liegenden Zettel, nimmt ihn auf, schaut darauf und seine Miene versteinert regelrecht. Wie von der Tarantel gestochen lässt er das Kuvert fallen, steckt Schreiben und Zettel in seine Tasche und rennt aus dem Zimmer. Bevor die Kamera abgeschaltet wird, können wir noch das Kuvert erkennen, auf welchem geschrieben steht:
„An den einzig wahren Inhaber von Glorious Toys“

Erneut in der Halle des Berliner Gewichtheber- und Kraftsportverband e.V. . Martin Bread und Steven Butter sitzen sich an einem Tisch gegenüber. Steven spricht.
"Das Gewichtheben war unentschieden. Also entscheiden wir jetzt mit Armdrücken, wer der Stärkere ist."
Martin nickt, und es folgt eine erneute Montage. In mehreren Versuchen gelingt es keinem der beiden, einen Sieg zu erringen. Die beiden stehen auf und umarmen sich:
"Einigen wir uns auf unentschieden."
High Five der beiden und natürlich muss Martin Matthias ein Puddingteilchen anbieten. Welches dieser auch annimmt.
Es wird weite geschaltet.

"Polizeidirektion 5, Abschnitt 53". Dies ist der Schauplatz des folgenden Videos. Komissar Matthias Zorn sitzt an seinem Schreibtisch und hämmert in seine Tastatur. Es klopft an seiner Tür und ein
"Herein"
später öffnet sich diese auch. Die Frau, die Zorn bereits beim Verhör mit Georg, dem Schmied aus der "Schmiede im Hof" gesprochen hat, tritt in das Zimmer hinein. Sie hat ein kleines Paket in der Hand, welches sie Zorn übergibt. 
"Das ist gerade für Sie angekommen, Herr Kommissar"
Zorn lächelt und nimmt das Paket entgegen. 
"Ich habe schon eine Ahnung, was das sein könnte. Danke, Erika."
Erika verlässt das Zimmer, Zorn öffnet das Paket und eine kleine Holzschachtel kommt zum Vorschein. Auch diese wird geöffnet. Matthias Zorn entnimmt eine wunderschön gebaute Uhr und legt diese direkt an sein Handgelenk. Dem Paket liegt ebenfalls eine Karte bei. Er liest diese, wirkt ein wenig getroffen und legt sie auf den Tisch. Die Kamera zoomt auf die Karte und folgender Text ist dort zu lesen. 
"Danke. 
CMP."

Wieder ist Tyson Kidd zu sehen. Er steht in der geöffneten Tür seines Zimmers und wirkt wie versteinert. Sein Zimmer hat sich verändert. Das ganze Zimmer ist dunkel und voller Rauch, es riecht nach Gras, der Boden ist vollgepflastert mit Zeitungsartikeln über Polizeigewalt, korrupte Polizisten und unmenschlichen Gefängnisbedingungen. In der Mitte steht ein Beamer, der ein Bild von Dylan an die Wand projiziert. Darauf sieht man Dylan, wie er in einer nassen Gefängniszelle sitzt. Sein rechtes Auge ist geschwollen, die Lippe blutig. Sein linker Arm wirkt verdreht und er scheint Schmerzen zu haben. Kidd nähert sich langsam dem Bild, angewidert vom Geruch im Zimmer, als Dylan beginnt sich zu bewegen und offenbar zu Tyson zu sprechen:
"Wegen einem lockeren Nachmittag mit Freunden hast du mich hierher gebracht."
Die Stimme hallt nach, wie in einem leeren Raum. Sie wirkt auch leicht verzerrt, wie in einem Albtraum. Das Bild flackert, wie in einem alten Kino. Kidd wirkt eingeschüchtert.
"Sieh zu, was sie mir angetan haben. Deine Freunde von der Polizei. Alles nur wegen ein paar Gramm einer heilenden Pflanze. Sie haben mich geschlagen, getreten, mir Elektroschocks verpasst und warum? Weil du die Wahrheit nicht verträgst!"
Er versucht aufzustehen, doch er kommt gegen die Schmerzen nicht an. Im Hintergrund hört man Stimmen. Dylan blickt auf etwas hinter der Kamera. Kidd scheint verängstigt.
"Sie kommen. Sie kommen wieder. Sie sind noch nicht fertig mit mir. Ich hoffe du vergisst mich niemals, Tyson. Vergiss niemals Dylan, den du in die Hölle geschickt hast! Vergiss mich niemals!"
Plötzlich stürmen mehrere Polizisten herbei und ziehen Dylan aus der Zelle, man hört noch einige Schreie, dann bricht das Video ab.
"Neeeeeein!",
hört man Tyson Kidd rufen. Er ist mittlerweile auf die Knie gefallen,
"Das kann nicht sein. Nein, nein, nein, die Polizei ist stets dein Freund und Helfer, das kann nicht sein, nein, nein, nein … was habe ich getan?"
In monotonen Bewegungen schleudert er seinen Kopf von links nach rechts, bis er irgendwann aufsieht. Es scheint ihm ein Licht aufzugehen.
"Es ist, als ob mich jemand fertig machen möchte. Ja, das muss es sein. Ich habe es geschafft! Ich muss das in Auftrag gegeben haben und habe das durch den Sturz vergessen! Was für ein verzwickt genialer Plan! William Regal wäre sicher stolz auf mich. Endlich!
"Alter, was ist los mit dir?"
Dylans Stimme lässt ihn zusammenzucken. Der steht wütend in der Tür.
"Glaubst du tatsächlich, du hättest das Ganze inszeniert? An einem Nachmittag? Alleine, die Zeitungen zusammenzusuchen dauerte für fünf meiner besten Freunde einen halben Tag. Ganz zu schweigen vom Video."
Kidd sieht ihn misstrauisch an.
"Du? Was machst du hier? Du gehörst in eine Justizvollzugsanstalt. Ich habe doch veranlasst, dass die Gesellschaft wieder sicher vor dir ist."
Dylan reißt die Augen auf:
"Du hast WAS?"
Tyson lächelt mit verschränkten Armen unschuldig, während Dylan zornig auf ihn zugeht:
"Du hast meine Challenge sabotiert, meine Freunde kriminalisiert und mich daran gehindert zum Kapoeira zu gehen! Dafür wirst du büßen, du Polizeispacken!"
Er wirft Kidd mit Schwung durch das Zimmer, der fängt sich auf und hält beschwichtigend seine Hände hoch.
"Moment!"
Dylan zögert tatsächlich und Tyson zieht sein Buch aus der Hose und blättert darin.
"Dieser Hass ist laut Regal die perfekte Ausgangsposition, um miteinander in den Ring zu steigen. Da werde ich dich dann besiegen und dann bin ich endlich ein richtiger Wrestler, der so einen bösartigen Schurken wie dich überwunden hat. Damit so ein Sieg nämlich wirklich etwas bedeutet, braucht es genau diesen so genannte Build-Up."
Tyson steckt Dylan lächelnd seine Hand hin. Der zögert und blickt ihn verwundert an. Nach einigen Sekunden schüttelt er den Kopf und beginnt zu lachen.
"Abgemacht."
Er geht auf Tyson zu und umarmt ihn, zwei Sekunden später wird der mittels Belly-to-Belly zu Boden befördert. Abwertend kommentiert Dylan die Situation:
"Dann mach ich dich eben in aller Öffentlichkeit fertig."
Und verlässt den Raum.

Eine Bankfiliale in Berlin, welche Bank können wir leider nicht erkennen, doch was wir erkennen, ist Bobby Roode, der sich im Gespräch mit einem Mitarbeiter der Bank befindet.
„Wie sind Sie denn in den Besitz dieses Schecks gelandet, Herr Roode?“
„Nun, was soll ich Ihnen da sagen? Ich bekam heute einen Brief zugestellt, anonym, mit der Aussage, dass die Person ein großer Freund meiner Spielzeuge sei und mir finanziell dabei helfen wolle, mir wieder etwas eigenes aufzubauen. Wieso fragen Sie?“
Der Bankkaufmann schaut Roode etwas bemitleidend an.
„Tut mir Leid, Ihnen dies sagen zu müssen, aber der Scheck ist nicht gedeckt. Ich darf Ihnen nicht sagen, von wem dieser Scheck kommt, aber nur soviel: Auf seinem Konto befindet sich bei Weitem nicht genug Geld, um die Summe auf diesem Scheck einzulösen.“
Entsetzen breitet sich im Gesicht Bobby Roodes aus und ohne ein weiteres Wort verlässt er die Bank. Draußen wird er plötzlich von einem Mann im Anzug angerempelt. Es ist Richochet!
"Na, Bobby, bist du wieder pleite? Das ist ja blöd. Aber schau mal, ich hab mir eine neue Firma gekauft. Wie heißt die... 'Glorious Toys', das wars. Hat die nicht mal dir gehört? Weißt du, auf meinem Konto ist nämlich Geld, und zwar mehr als genug, um mir diese Firma mehrmals zu kaufen, wenn ich will. Nicht so wie auf dem Konto, von dem ich dir einen Scheck geschickt habe. Dummes Gefühl, wenn man sich freut, seine alte Firma zurück zu bekommen, und dann flutscht sie einem wieder aus den Händen, oder? Nimms nicht persönlich, die heutige Challenge war, dir ein bisschen das Hirn zu waschen. Ich denke, das ist mir gelungen, haha! Wir sehen uns!"
Und damit lässt Richochet den verzweifelten Roode einfach im Regen stehen.

Es ist Abend in Berlin. Die Menschen laufen, dem Wetter angemessen, bereits in dicken Jacken herum und haben sich Schals über das Gesicht gezogen. 
"Seht ihr das?"
diese Worte werden von Jay Briscoe gesprochen. Der US-Amerikaner steht hinter einem Fenster in einem Zimmer. Hinter ihm steht eine Handvoll Männer, die ihrer Kleidung und Tätowierungen nach dem rechten Gebiet angesiedelt sind. 
"Das sind hart arbeitende, rechtschaffende und friedlebende Staatsbürger. Sie arbeiten sich den Hintern ab, nur um am Lebensende wenigstens ein klein bisschen Würde zu behalten und nicht nach den letzten leeren Flaschen greifen müssen oder diese selber leeren müssen, um den Problemen zu entfliehen. Ich bin noch nicht sehr lange in diesem Land, doch eine Sache habe ich bereits festgestellt. Es ist sehr schwer, hier ein ehrbares Leben zu führen, wenn man sich anschaut, was hier passiert. Die Regierung dieses Landes ist ein einziger linker Sauhaufen. Den Neudeutschen wird es hinten und vorne in den Arsch geschoben, doch eure Familien, eure Frauen, eure Kinder, die müssen hart arbeiten und lernen, um überhaupt etwas zu bekommen. Um dann am Ende doch wieder mit leeren Händen da zu stehen."
Zustimmendes Gemurmel erklingt im Raum, als Georg von aussen die Tür öffnet und in den Raum hineintritt. Er wird von allen anwesenden umarmt, besonderen von Jay Briscoe. 
"Gut dich zu sehen, Bruder. Wir haben dich vermisst. Gut, das mein Kontakt da was drehen konnte."
"Dein Kontakt? Dachte ich mir doch, das du damit zu tun hast. Danke, Jay."
Briscoe nickt. 
"Wo waren wir ? Ach ja. Wie sagte mein Freund, Alexander Gauleiter, so treffend? Ab heute holen wir unser Volk zurück. Und unser Land. Also, euer Land. Aber ihr wisst, was ich meine. Wir alle zusammen werden helfen, den Staat gegen die Welle der Vergewaltiger, Mörder und Diebe zu schützen. Notfalls mit einer Mauer, notfalls mit..."
Er schaut "Eva", seinen Schlagring, genau an. Ein Stück Fleisch klebt noch an einer der Nieten
dem hier. Im ganzen Land finden wir Unterstützer, das ist uns sicher. Ich brauche nur euch. Eure Unterstützung der Sache. Seid ihr dabei?"
Lautes gröhlen folgt der Ansprache von Briscoe, der sich die vor Wut und Hass aufgerissenen Münder der Anwesenden anschaut und dann in das stolze Gesicht von Georg blickt. Briscoe dreht sich zum Fenster. Ein zufriedenes Grinsen umspielt seine Lippen. Er schaut genau in die Kamera. Seine Lippen formen ein Wort, das man durchaus als "zufrieden" interpretieren kann. Sein Gesicht nimmt einen fragenden Ausdruck an.

Ein erschöpfter, aber zufriedener Paul Pizza schleppt sich müde in sein Zimmer. Er bemüht sich sichtlich, leise zu sein, um seine Zimmerkollegen nicht zu wecken. Doch die sind gar nicht da. Daher schaltet er erleichtert das Licht ein, als sein Blick auf den Umschlag fällt, den der Postbote bei der letzten Show einfach da gelassen hat.
"Nanu, ein Brief? Für mich? Von meiner Frau!"
Höchst erfreut beginnt Paul Pizza, das Kuvert zu öffnen, in der freudigen Erwartung einer Nachricht seiner Holden. Eifrig liest Pizza den Brief, als auch schon die Title Card am unteren Bildschirmrand eingeblendet wird und NXT für diese Ausgabe endet.